Hurra, hurra - nun ist sie da. Endlich haben unsere allseits beliebten Nullchecker in Berlin eine verbindliche Frauenquote in Vorständen von börsennotierten Unternehmen vorgeschrieben. Ein Grund zur Freude? Eher einer, um sich an die Stirn zu schlagen.

Nachdem ich mich beim letzten Einkauf (mal wieder) über Falschangaben und vage Aussagen geärgert habe, dachte ich, das grassierende Phänomen der unwahren Äußerungen der Industrie gegenüber den Kunden mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, kann keine schlechte Idee sein. Um hinter diese flächendeckende Mogelei zu kommen, sollen zunächst die Rechtsbegriffe beleuchtet werden.

In letzter Zeit wird in den diversen Presseorganen wieder häufiger ausgiebig darüber gejammert, wie schlecht es um die deutsche Bildungspolitik steht. Neben der gebetsmühlenartig wiederholten Forderung nach kleineren Klassen (was nur wenig bringt), wird durch die Bank geklagt, daß es einfach zu wenig Lehrer in den Schulen und Erzieher in den Kindergärten gibt. Ich halte dieses Gejaule für typisch deutsch - anstatt etwas flexibler zu werden, wird lieber erst mal gemosert.

Nachdem ich heute, am Tag Eins nach Rock im Park (oder RIP, wie es mittlerweile recht eindeutig zweideutig genannt wird), am Festivalgelände vorbeifuhr, fühle ich mich bemüßigt, ein oder zwei Sätze zu dem alljährlich stattfindenden Spektakel zu verlieren.

Bei DWDL war kürzlich ein interessanter Artikel zu lesen. In diesem hieß es, ORF und Pro 7 würden aus Gründen der Pietät in nächster Zeit keine Folgen der Zeichentrickserie "Die Simpsons" ausstrahlen, in denen es um das Kernkraftwerk Springfield oder Unfälle darin gehe. Laut einer Stellungnahme der ORF Serienchefin Andrea Bogard-Radatz gegenüber dem Tagesspiegel wäre es "unpassend, themenaffine Folgen zu zeigen", da sich Zuschauer unagenehm berührt fühlen könnten.